Die Eingewöhnung

Eine gute Eingewöhnungsphase ist die Basis für eine gute Betreuung, in der sich alle Beteiligten wohl fühlen sollten. Gemeinsam mit den Eltern sollte das Kind behutsam mit der neuen Umgebung und mir vertraut gemacht werden, so dass ich zum Schluss als Bezugsperson akzeptiert werde. Die Eingewöhnungsphase dauert in der Regel vier Wochen, kann aber je nach Kind und Zeitraster der Erziehungsberechtigten auch kürzer oder länger sein. In der Anfangsphase kommt das Kind gemeinsam und möglichst an mehreren aufeinander folgenden Tagen mit Mama oder Papa zu mir. Die Eltern sind und bleiben für das Kind immer die sichere Basis, um von dort aus die Welt zu erkunden.

In der nächsten Phase ist die Bindungsperson nur für einen kurzen Zeitraum abwesend, sie muss aber unbedingt telefonisch erreichbar bleiben. Nach einem kurzen und herzlichen Abschied kümmere ich mich intensiv unter Einbeziehung der anderen Tageskinder um das neue Kind, sorge ggfls. für Ablenkung. Hilfreich kann auch ein Lieblingsspielzeug oder Kuscheltier sein. Verläuft alles positiv werden die Betreuungszeiten ohne Mama oder Papa ausgedehnt. Gerne besuchen wir Sie auch einmal in Ihrem Zuhause. Abgeschlossen ist die Eingewöhnung, wenn das Kind sich von mir trösten und füttern lässt, Mittagsschlaf macht und Bindungsverhalten zeigt.

 

 

exemplarischer Tagesablauf

07.00 bis 09.00 Uhr – Bringzeit

08.00 bis 09.00 Uhr – Frühstück

Ritual – wir wünschen uns alle einen guten Morgen und einen schönen Tag

09.00 bis 11.30 Uhr – freies Spiel, je nach Wetter drinnen oder draußen mit verschiedenen Angeboten,

wie z.B. Kneten, Malen, Singen, gemeinsames Spielen, Ausflüge, Bewegungsangebote usw, frisches Obst oder Rohkost, zwischendurch Wickeln.

11.30 bis 12.30 Uhr – Mittagessen / Abholung der Vormittagskinder, Ritual – Tischspruch, in der Regel werden alle Speisen von mir frisch zubereitet. Auf Ausflügen darf es aber auch mal eine Bratwurst oder Pommes Fritten sein. Falls Allergien vorliegen muss abgeklärt werden, ob ich für das Kind mit kochen kann.

12.30 bis 14.00 Uhr – Mittagsruhe bzw. Mittagsschlaf, je nach Situation dürfen die Kinder eine Geschichte hören oder ich singe noch ein Lied.

14.00 bis 18.00 Uhr – Aufstehen, Wickeln, Zeit für den Nachmittagssnack (Joghurt, Obst etc.), freies Spiel und Angebote (siehe Vormittag), Bringen und Abholen der Kinder.

Der Tagesablauf kann je nach Tagesangebot und nach Bedürfnissen der Tageskinder variieren. Ich bin aber bestrebt, ihn zum Wohle aller, nach Möglichkeit einzuhalten.

                   

Zusammenarbeit mit den Eltern

Ich biete ein offenes Verhältnis an, in der ein täglicher reger Austausch gepflegt werden sollte. Dies schafft Vertrauen im gegenseitigen Miteinander. Mir liegt es sehr am Herzen, dass man sich gegenseitig informiert. Zum Beispiel: wie war die Nacht, der Tag, Krankheitsanzeichen, Entwicklungsänderungen. Bei der Abholung erzähle ich - falls die Kinder es noch nicht selbst können -  was wir gemeinsam erlebt haben.

Über neue Anregungen, Wünsche, Gedanken sowie sachliche Kritik freue ich mich und stehe ihr jederzeit aufgeschlossen gegenüber.

        Kindertagespflege